22. April 2026

Das bewegte: Stadtkapelle und Kammerorchester konzertierten zusammen

Beim Frühjahrskonzert am 18. April 2026 konzertierten Kammerorchester und Stadtkapelle Laupheim gemeinsam.

Am 18. April gestaltete die Stadtkapelle Laupheim gemeinsam mit dem Kammerorchester Laupheim ihr Frühjahrskonzert im Kulturhaus Schloss Großlaupheim. Beide Orchester haben die gleichen Wurzeln und eine starke Verankerung in Laupheim und seit einigen Jahren findet ein reger Austausch statt.

Das Gemeinschaftsprojekt verband sinfonische Blasmusik mit klassischem Orchesterrepertoire und stieß auf großes Interesse – der große Saal des Kulturhauses war bereits im Vorverkauf fast vollständig ausverkauft.

Vielse(a)itiges Kammerorchester

Kammerorchester beim Konzert am 18.04.2026

Das Kammerorchester – in der Besetzung eines ausgewachsenen Sinfonieorchesters – unter der Leitung von Michael Strehle eröffnete den Abend mit der Ouvertüre aus der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel. Es folgten der erste Satz aus der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven sowie der Walzer aus dem Ballett „Dornröschen“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Ergänzt wurde das Programm durch Filmmusik, darunter das „John-Dunbar-Thema“ aus Der mit dem Wolf tanzt von John Barry, eine Suite aus Star Wars von John Williams sowie das „Miss-Marple-Thema“ von Ron Goodwin. Die Stückauswahl war Ergebnis einer Umfrage zur den jeweiligen Lieblingswerken unter den Musikerinnen und Musikern und fand beim Publikum großen Anklang.

Vielseitige Stadtkapelle

Stadtkapelle Laupheim mit Sopranistin Karin Aßfalg beim Konzert am 18.04.2026

Nach der Pause übernahm das Blasorchester der Stadtkapelle Laupheim unter der Leitung von Musikdirektor Dr. Alex Keil. Den Auftakt bildete die Ouvertüre zur Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner in einer Bearbeitung für Blasorchester. Im Anschluss war die Sopranistin Karina Aßfalg zu Gast, die mit „Il Bacio“ von Luigi Arditi sowie dem „Vilja-Lied“ aus der Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár einen gesanglichen Akzent setzte.

Mit „Armenian Dances – Part I“ von Alfred Reed stand anschließend ein zentrales Werk der sinfonischen Blasmusikliteratur auf dem Programm, das insbesondere durch seine rhythmische Vielfalt und differenzierte Dynamik geprägt ist. Den Abschluss des zweiten Konzertteils bildeten Auszüge aus West Side Story von Leonard Bernstein, darunter „Mambo“ und „Cha-Cha“, die stilistisch einen Kontrast zum vorhergehenden Programm setzten.

Gemeinsame Zugabe als Abschluss

Gemeinsame Zugabe von Kammerorchester und Stadtkapelle Laupheim beim Konzert am 18.4.2026

Beide Orchester hatten ihre große Leistungsfähigkeit und Vielfalt beim Konzert eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zum Abschluss des Abends kamen beide Ensembles für eine gemeinsame Zugabe nochmals zusammen auf die Bühne. In dieser Besetzung mit über 110 Musizierenden entstand ein imposanter Gesamtklang, bei dem sich Streicher- und Bläser wirkungsvoll ergänzten. Aufgeführt wurde eines der eindrucksvollsten Werke der Musikgeschichte: “O Fortuna” aus Orffs “Carmina Burana”.

Positive Resonanz und Dank

Das Konzert wurde mit großem Beifall aufgenommen; die positive Resonanz zeigte sich in langanhaltendem Applaus und teilweise stehenden Ovationen am Ende des Abends. Auch die Zusammenarbeit der beiden Ensembles wurde als gelungen wahrgenommen und unterstreicht die Möglichkeiten gemeinsamer Projekte in der örtlichen Musikszene.

Die Stadtkapelle Laupheim bedankt sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere beim Kammerorchester Laupheim, der Solistin Karina Aßfalg sowie bei allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Ein besonderer Dank gilt auch dem Publikum für den zahlreichen Besuch und den begeisterten Beifallsbekundungen.

Nachricht teilen:
Facebook
WhatsApp
Email
Print