Big Band: Jugendblasorchester gastierte beim Laupheimer Dreikönigsjazz

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Der Laupheimer Dreikönigsjazz ist eine renommierte Konzertveranstaltung für traditionellen Jazz im New Orleans- und Dixielandstil. Sämtliche auftretenden Bands spielen unentgeltlich, der Erlös der Veranstaltung kommt einem wohltätigen, sozialen Zweck in Laupheim zu Gute, in diesem Jahr der Wieland-Förderschule zur Einrichtung eines Psychomotorikraums.

Zur mittlerweile 26. Auflage des Jazzabends am 7. Januar 2012 wurde das Jugendblasorchester der Stadtkapelle Laupheim eingeladen. Bei ihrem Auftritt unter Bandleader Dr. Rustam Keil - jazz-untypisch in Frack und Fliege - erwies sich das junge Orchester als veritable Big Band. Einem latin-jazzigen, schwungvollen Stück als Auftakt folgte ein Medley von Gospels, in dem bekannte Melodien wie "When the Saints go marching in" verarbeitet waren. Nach dem Titel "I got a Feeling" spielten die jungen Musiker einen Klassiker der Big Band-Literatur, das durch Glenn Miller weltberühmt gewordene "In the Mood". Die Interpretation durch das Jugendblasorchester wurde durch Soli von Altsaxophon und Posaune gewürzt. Cool und rhythmussicher swingte sich die Band durch den 5er-Takt von Dave Brubecks "Take Five". Eine Zusammenstellung von Melodien aus der Musik zum Film "Blues Brothers" beschloß das vom fachkundigen Publikum stürmisch beklatschte Set. In die Zugabe "Just a Closer Walk with thee" fielen dann die Musiker der anderen anwesenden Jazzbands mit ihrem Einmarsch ein.

Nach dem offiziellen Konzertprogramm folgte eine Jam-Session im unteren Foyer des Laupheimer Kulturhauses. Hier beteiligten sich neben Stadtkapellen-Vorstand Gerhard "Joe" Baur auch einige junge Musiker der Stadtkapelle und ihr Dirigent Dr. Rustam Keil am Fagott - ein im Jazz ansonsten nie gehörtes Instrument.

Den Bericht der "Schwäbischen Zeitung" zum Laupheimer Dreikönigsjazz mit vielen weiteren Bildern finden Sie hier.

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